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All-IP

ISDN geht...

Bis zum Ende des Jahres 2018 wird die Deutsche Telekom alle ISDN-Anschlüsse im privaten und geschäftlichen Umfeld stilllegen. Schon seit Anfang 2014 werden deswegen keine neuen ISDN Anschlüsse mehr von der Deutschen Telekom vergeben.

Seine Ursache hat dieser gigantische Netzumbau in der teuren und wartungsaufwendigen ISDN-Infrastruktur. Gerade der Wegfall vieler Ersatzteillieferanten macht die Erhaltung des Netzes immer aufwendiger und störanfälliger. Insbesondere die in den Vermittlungsstellen verbaute Technik ist davon betroffen. Diese stammt aus der ersten Hälfte der 1990er und wurde noch durch die damals staatliche „Deutsche Bundespost Telekom“ aufgebaut.

In den letzten Monaten hat die Deutsche Telekom deswegen fokussiert begonnen die ISDN Abschaltung voranzutreiben. Dies geschah zum einen durch eine großangelegte Werbekampagne und auch Zwangskündigungen für die bestehenden ISDN-Anschlüsse wurden bereits verschickt.

ALL-IP kommt...

Unter „All-IP“ versteht man die Umstellung der bisherigen Übertragungstechnik in Telekommunikationsnetzen auf IP (Internet-Protokoll) basierende Kommunikation. Alle Dienstleistungen z.B. wie der Rufaufbau, das Empfangen und Versenden von Faxen, die Vermittlung von Gesprächen und auch die eigentliche Sprachdatenübertragung erfolgen dann nicht mehr über die klassische Leitungsvermittlung, sondern über das Internet.

Aufgrund der Vereinheitlichung der Übermittlung spricht man hier von „All-IP“.

Die erzwungene Umstellung bietet aber nicht nur dem Anbieter die Möglichkeit die Vorteile der fortschrittlichen Technologie zu nutzen, sondern auch der Endkunde kann verschiedene Vorteile nutzen:
  • Erweiterter Funktionsumfang des Anschlusses (z.B. mehr Sprachkanäle oder mehr Rufnummern)
  • Nutzung von HD-Audio für die Sprachübertragung
  • Erweiterung der Bandbreite
  • Reduktion der notwendigen Hardwarekomponenten vor Ort

Und wie?

Die Umstellung vom klassischen ISDN-Anschluss auf einen All-IP Anschluss erfolgt in 3 Phasen:

Phase 1

Die erste Phase ist eine Bestandsaufnahme aller vorhandenen Endgeräte, der Anforderungen an den Anschluss und welche Besonderheiten zu beachten sind. Hinweis: Besondere Beachtung verdienen in dieser Phase Endgeräte die auf die Nutzung eines ISDN-Anschlusses ausgelegt sind, wie z.B.
  • Alarmsysteme
  • Notrufsysteme
  • EC-Karten-Leser
  • Frankiermaschinen mit Portoaufladung
  • Zeiterfassungssysteme
  • Datenübertragungen über Modems (z.B. Fernwartungen)

Phase 2

In der zweiten Phase muss entschieden werden ob vom Sonderkündigungsrecht des Vertrages gebraucht gemacht werden soll das mit der Zwangsumstellung einhergeht. Oder ob eines der All-IP-Produkte der Deutschen Telekom verwendet wird.

Hier spielen natürlich besonders die anfallenden (laufenden) Kosten und die technischen Anforderungen die im ersten Schritt ermittelt worden sind eine wichtige Rolle.

Phase 3

In der dritten und letzten Phase geht es an die Umsetzung der eigentlichen Umstellung. Hier können durch eine genaue terminliche Abstimmung mit dem alten oder neuen Provider die Auswirkungen auf den betrieblichen Ablauf so gering wie möglich gehalten werden.

Während jeder Phase können Sie durch unsere kompetenten STARFACE Partner unterstützt werden. Wir empfehlen hier den gesamten Prozess durch einen Partner begleiten bzw. durchführen zu lassen.

Das STARFACE All-IP Competence Center berät Sie gerne

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