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Case Studies

STARFACE bei wpd: Asterisk im Aufwind

Mit dem Slogan Unendliches Potenzial intelligent nutzen hat sich die wpd AG als ein in Deutschland führender Entwickler und Betreiber von Onshore- und Offshore-Windparks etabliert. Der Claim gilt eins zu eins auch für die Kommunikation des Bremer Energiekonzerns, wo ein Anlagenverbund von sieben STARFACE Systemen der wpd ebenfalls schier unbegrenzte Möglichkeiten eröffnet.

Die Windkraft entwickelt sich seit Jahren stark – und die steigende Nachfrage nach innovativen, zukunftssicheren Onshore- und Offshore- Kraftwerken hat bei der wpd AG zu einem rasant gestiegenen Telefonie-Aufkommen geführt: „Durch die wachsenden Aufgaben stehen die Telefone in unseren neun deutschen Niederlassungen nicht mehr still“, bestätigt Michael Tenten, IT-Leiter des wpd Konzerns. „Um jede Anfrage kompetent zu beantworten, entschieden wir uns 2011, unsere heterogene Telefonie-Landschaft zu modernisieren und zu einem konsolidierten, einheitlichen und managbaren Anlagenverbund zusammenzuführen.“

Asterisk ja, aber professionell

Als Technologie favorisierte Tentens Team von Beginn an die Open Source-Lösung Asterisk, da diese nach allen Seiten hin offen ist und viele Ansatzpunkte für ein eigenverantwortliches Management und individuelle Erweiterungen bietet.
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Im Laufe der Marktevaluierung rückte wpd aber immer mehr vom kompromisslosen Wechsel auf Open Source ab – und wählte mit STARFACE eine Lösung, die zwar auf Asterisk basiert, die offene Software aber um professionelle Funktionen, verbindliche Qualitätsparameter und Support ergänzt.

„STARFACE erwies sich für uns als die perfekte Technologie, weil sie die Vorteile von Asterisk mit denen einer kommerziellen Software vereint“, erklärt Michael Tenten. „Wir haben die Anlage Anfang 2012 in unserer Bremer Zentrale getestet – und waren auf Anhieb überzeugt. Seither geht es Schlag auf Schlag: Zurzeit integrieren wir alle zwei Wochen eine weitere Niederlassung in den Verbund. Inzwischen haben wir sieben Systeme und etwa 300 Nebenstellen in ganz Europa im Einsatz. Und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.“

Hybrid in Deutschland, nativ in Frankreich

Die aktuell sieben STARFACE Knoten – drei in Bremen sowie je einer in Bietigheim-Bissingen, Potsdam, Paris und Iasi (Rumänien) – sind über IP verbunden und agieren nach außen hin als leistungsstarker Verbund. Die überwiegende Mehrzahl der Systeme ist dabei als hybride Plattform installiert: Die interne Kommunikation läuft vollständig IP-basiert, der Amtsanschluss erfolgt über eine klassische ISDN-Verbindung. Lediglich die Niederlassung Paris ging im April 2012 als nativer IP-Knoten ans Netz. „Die französischen Provider bieten exzellente QoS-Features, die SIP in sehr guter Sprachqualität ermöglichen“, so Michael Tenten. „In Deutschland ist dies noch immer schwierig.“

Die gleiche Flexibilität, die STARFACE beim Amtsanschluss bietet, schätzt wpd auch bei der Ausstattung der Niederlassungen: Statt Standorte mit vorkonfigurierten Systemen von der Stange auszurüsten, bekommt jede Niederlassung eine STARFACE Anlage, die exakt auf ihre Größe, ihre Aufgaben und die dort untergebrachten Geschäftsbereiche zugeschnitten ist. Einige Beispiele:
  • Da die DECT-Durchdringung in Frankreich wesentlich höher ist als in Deutschland, werden die STARFACE Anlagen der französischen Niederlassungen standardmäßig mit flächendeckendem IP DECT ausgestattet. Endgeräteseitig kommen dort nahezu ausnahmslos Aastra IP DECT Handsets zum Einsatz, während die Arbeitsplätze in den deutschen wpd-Standorten in der Regel mit Tischtelefonen von Snom ausgestattet sind.
  • Die STARFACE Anlagen in den großen Service-Niederlassungen sind von Haus aus mit dem STARFACE Service Center Modul vorkonfiguriert, um auch Gruppen und Warteschlagen optimal abbilden zu können. So sind eine lückenlose Erreichbarkeit und kurze Wartezeiten garantiert.
  • Für Abteilungen mit hohem Telefonieaufkommen ebenfalls attraktiv: Die Integration von STARFACE mit bestehenden Adressbüchern ermöglicht es Mitarbeitern, einfach und bequem aus der STARFACE Web-Oberfläche, dem Outlook-Adressbuch oder Mozilla Firefox heraus zu wählen.
  • Vertriebsniederlassungen mit starkem Außendienst nutzen STARFACE iFMC (integrated Fixed Mobile Convergence) oder STARFACE Mobile Clients, um ihre mobilen Mitarbeiter an die Telefonanlage anzubinden. Auf diese Weise können Außendienstler auch an iPhones, BlackBerrys und Smartphones auf die Features, die Ruflisten und die Voice-Mail-Boxen der Telefonanlage zugreifen.
  • Bei den Projektentwicklern und Managern der wpd steht vor allem das Conferencing Modul der STARFACE Telefonanlage hoch im Kurs. Die Möglichkeit, vom PC aus jederzeit Mehrfachkonferenzen anberaumen zu können, erleichtert die Zusammenarbeit internationaler Teams – und hilft, viele zeit- und kostenintensive Dienstreisen zu vermeiden.

„Mit ihrer prinzipiellen Offenheit kommt die STARFACE Telefonanlage unserer Idealvorstellung schon sehr nahe“, so das vorläufige Fazit von Michael Tenten. „Wir verfügen damit über eine einheitliche Plattform, mit der wir die individuellen Anforderungen jedes Geschäftsbereichs, jeder Niederlassung und jeder Abteilung erfüllen können. Und das alles einfach und bequem von Bremen aus, also mit minimalem Personalaufwand für unser IT-Team. Für ein dynamisches, internationales Unternehmen ist das perfekt.“

Integration von vier weiteren Standorten läuft

Aktuell arbeitet wpd an der Integration von vier weiteren Standorten in den Verbund: In den kommenden Wochen sollen sukzessive die Niederlassungen Osnabrück, Stockholm (S), Limoges (F) und Boulogne (F) ans Netz gehen. In der Endausbaustufe wird das Netz 24 Knoten umfassen. Parallel zum geografischen Ausbau des Netzes testet das wpd-Team außerdem eine Reihe funktionaler Erweiterungen, so Michael Tenten: „Es gibt noch viele spannende Ansatzpunkte für Unified Communications. Interessant sind für uns zum Beispiel die Verzahnung von STARFACE mit Lync und SharePoint, aber auch im Bereich der Mobilintegration wollen wir uns noch weiterentwickeln. STARFACE bietet uns da noch unendlich viel Potenzial.“

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Das Projekt in Zahlen

  • 3 STARFACE Pro
  • 4 STARFACE Advanced
  • 7 Standorte im Anlagenverbund
  • 300 Snom Telefone 320, 370, 720, 821
  • 40 Aastra IP DECT Handsets

wpd AG

Michael Tenten, IT-Leiter wpd AG

„Wir verfügen damit über eine einheitliche Plattform, mit der wir die individuellen Anforderungen jedes Geschäftsbereichs, jeder Niederlassung und jeder Abteilung erfüllen können.“

Michael Tenten, IT-Leiter wpd AG